Coop Switzerland Fallstudie

Case Study: Insetting - gut fürs Klima und für die Menschen vor Ort

Coop punktet beim Klimaschutz mit einem innovativen Konzept und entwickelt Projekte zur Emissionsreduktion in den eigenen Lieferketten.

Coop ist eines der grössten Detailhandels- und Grosshandelsunternehmen der Schweiz und setzt sich seit über einem Jahrzehnt für den Klimaschutz ein. Das Unternehmen engagiert sich in der eigenen Lieferkette und reduziert nicht nur Emissionen, sondern schützt auch die Artenvielfalt und bietet Mehrwerte für die Menschen vor Ort.

Was war die Ausgangslage?

Coop und der WWF sind seit 2006 strategische Partner zur umfassenden Förderung von Nachhaltigkeit, unter anderem im Klimabereich. Coop hat sich verpflichtet, bis 2023 die betrieblichen Emissionen gegenüber 2008 zu halbieren. Heute liegt die Reduktion bei 33 Prozent.

Zusätzlich engagiert sich Coop seit 2007 dafür, bei Warentransporten mit dem Flugzeug, bei coop@home-Lieferfahrten und Geschäftsreisen die CO2-Emissionen wo möglich zu vermeiden, zu reduzieren und freiwillig zu kompensieren. Zu diesem Zweck haben Coop und WWF 2007 ein einzigartiges Klimaschutz-Engagement entwickelt, welches die strengen Bedingungen des WWF erfüllt.

Was war die Herausforderung?

Unvermeidbare Emissionen lässt Coop wenn immer möglich durch Klimaschutzprojekte in den eigenen Lieferketten kompensieren. Man spricht bei solchen Projekten von "Insetting". Zu Beginn der Coop-Initiative (vor über 10 Jahren), war Insetting ein ganz neues Konzept. Für die Umsetzung brauchte es Partner, die Freude an innovativen Konzepten mit technischer Erfahrung bei der Projektentwicklung verbinden und dabei über eine gute Reputation im Markt verfügen.

Wie ist Coop vorgegangen?

Um Emissionsreduktionsprojekte von Grund auf entwickeln zu können, müssen die Partner professionelles Projektmanagement mit der benötigten Erfahrung vor Ort verbinden.

So fiel die Wahl auf den WWF als Nachhaltigkeitspartner und auf South Pole als technischen Experten. Ziel war es, Emissionen zu reduzieren und dabei einen messbaren Mehrwert für Menschen, Natur und Klima zu stiften.

South Pole entwickelte Machbarkeitsstudien bei Coops Produzenten und unterstützte das Projektmanagement. Wichtig war es dabei, dass die Projekte auch direkte Vorteile für die lokale Bevölkerung generieren.

Was war die Lösung?

Alle Klimaschutzprojekte, in die Coop mit South Pole investiert, folgen dem Insetting-Ansatz. Die Projekte werden ausschliesslich in Regionen der Welt umgesetzt, in denen die Rohstoffe wachsen, die es schliesslich zu den Kunden schaffen, wie z. B. Kaffee, Kakao, Reis oder Schnittblumen. Dabei handelt es sich wo immer möglich um zertifizierte Bio- und Faritrade-Produkte.

Coops langfristige Investitionen bieten messbare Vorteile für die Menschen und Ökosysteme vor Ort und sind Teil der weltweiten Bemühungen gegen den Klimawandel. Alle Projekte entsprechen dem "Gold Standard for the Global Goals" und werden regelmässig von unabhängigen Drittparteien überprüft. Sie erfüllen ausserdem die Bedingungen der Additionalität, d. h. ohne die Finanzierung durch Coop würden sie nicht realisiert werden.

Mit diesen Insetting-Projekten setzt Coop einen neuen Standard für unternehmerische Verantwortung und "climate leadership", in der Schweiz und weltweit.

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