Kann mit 200 USD pro Tonne Plastikmüll gesichert werden, dass dieser sachgemäss behandelt wird?

25 Feb 2020 Pressemitteilung

Eine neue Studie von South Pole und der ETH Zürich untersucht die Wirtschaftlichkeit von Projekten, die verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt.

Zürich, Schweiz, 25. Februar 2020 - Unsachgemäss behandelter Plastikabfall hat in den letzten Jahren eine enorme öffentliche Besorgnis erweckt. Vor diesem Hintergrund haben sich der führende Anbieter von Nachhaltigkeitslösungen, South Pole, und die ETH Zürich, eine der renommiertesten Universitäten der Welt, zusammengetan, um den Umweltnutzen und die Wirtschaftlichkeit bestehender Projekte zu beurteilen, die die Plastikproblematik bekämpfen. Die Studie fokussierte sich auf Projekte, bei denen Ansätze wie die sanitäre Deponierung, die Abfallverwertung in Zementwerken oder wiederverwendbare Verpackungen angewandt werden.

Die Untersuchung schätzt, dass die Kosten zwischen 100 und 2'000 USD pro Tonne Plastik-müll 1 liegen, wobei sich die typischen Durchschnittskosten im unteren Bereich dieser Skala befinden (ca. 200 USD). Daraus folgt, dass die Kosten für eine angemessene Entsorgung einer einzelnen Plastikverpackung von wenigen Gramm deutlich unter einem US-Cent pro Stück liegen würden. Würden diese Kosten von den Verursachern getragen, könnten solche Projekte schnell skaliert werden.

Weitere wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Die untersuchten Projekte verhindern nicht nur unsachgemäss behandelten Abfall, sondern reduzieren auch die Treibhausgasemissionen. Das ist ein wichtiger positiver Nebeneffekt.
  • Die Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen erweist sich als wirtschaftlich: Nebst der positiven Auswirkung auf die Umwelt sind auch Kostenersparnisse in der Lieferkette möglich.
  • Die Studie offenbarte auch wichtige Verbesserungen für die lokale Bevölkerung, die sich aus den Projekten ergeben, wie zum Beispiel faire Löhne für die Abfallsammler*innen.
  • Um sicherzustellen, dass die Projekte das Einsammeln von zuvor unsachgemäss
    behandeltem Plastikabfall ermöglichen, sollten sie sich entweder auf Abfallfraktionen mit niedrigem Wert (z.B. dünne Folien) oder auf Regionen fokussieren, in denen das Einsammeln der Abfälle aufwändig ist (z.B. Inseln).

"Wir wollen die globale Plastikkrise als Chance nutzen, um Millionen von Dollar zu sparen, empfindliche Ökosysteme zu bewahren und Innovationsvorteile entlang der Wertschöpfungskette zu entfalten. Deshalb investieren wir in Forschung und Initiativen, um intelligente und marktbasierte Lösungen zu finden, die Plastikverschmutzung wirksam bekämpfen", sagt Bastien Girod, South Pole. "Wir bei South Pole haben ein erfahrenes Expertenteam, das Unternehmen dabei unterstützt den Fussabdruck zu berechnen, ihn zu verringern und durch die Finanzierung zertifizierter Projekte die sachgemässe Behandlung von Plastikabfällen weltweit zu ermöglichen."

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1 Wobei gesichert wird, dass die Plastikabfälle nicht auf unkontrollierten Deponien abgeladen, offen verbrannt oder in der Umwelt entsorgt werden

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