4. Februar 2026, Zürich: Die freiwilligen Kohlenstoffmärkte treten in eine entscheidende Phase ein, die die Klimastrategien von Unternehmen auf Jahre hinaus prägen wird. Dies geht aus dem neu veröffentlichten Carbon Markets Buyer Guide von South Pole hervor.
Angetrieben durch Megatrends, die den Markt bis 2030 definieren werden, entwickeln sich CO2-Zertifikate über ihre traditionelle Rolle als bloßes Kompensationsinstrument hinaus. Der Leitfaden von South Pole betont, dass neben einer tiefgreifenden Dekarbonisierung die Sicherung einer langfristigen Versorgung mit hochwertigen Zertifikaten die entscheidende Strategie für Unternehmen ist. Nur so können Netto-Null-Ziele erreicht und gleichzeitig Resilienz gegenüber steigenden CO2-Kosten aufgebaut werden.
Im Jahr 2026 ist Klimaschutz nicht mehr optional – selbst wenn einige Regierungen formelle Klimapolicen zurückschrauben. Rekordhitze, eskalierende physische Risiken und Volatilität in den Lieferketten erzeugen materiellen finanziellen Druck. Gleichzeitig erwarten Investoren und Stakeholder glaubwürdige Übergangspläne, die unvermeidbare Emissionen adressieren, aufkommende Compliance-Systeme antizipieren und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten stärken. Der neueste Net Zero Report von South Pole zeigt, dass fast drei Viertel (73 %) der Finanzinstitute von ihren Portfoliounternehmen eine Strategie für CO2-Zertifikate erwarten; 77 % finden Unternehmen mit Übergangsplänen attraktiver für Finanzierungen. Da die weltweite Nachfrage nach hochwertigen Zertifikaten bis 2030 voraussichtlich um das Siebenfache steigen wird, müssen sich Unternehmen jetzt vorbereiten.
Vor diesem Hintergrund werden vier Themen die Kaufentscheidungen für CO2-Zertifikate im Jahr 2026 und darüber hinaus prägen:
„Das letzte Jahr war hart für das Klima. Extremwetterereignisse waren weit verbreitet, dennoch erlebten wir einen Rückgang wichtiger politischer Maßnahmen“, sagte Marco Magini, Executive Director, Certificates bei South Pole. „Doch 2026 wird eine Wende an den Kohlenstoffmärkten markieren, da Integrität zum Standard wird und der Markt reift. Investoren und Vorstände erwarten heute von Unternehmen, dass sie ein transparentes Risikomanagement und Klimaresilienz nachweisen. Dabei spielen hochwertige CO2-Zertifikate eine wichtige Rolle, um glaubwürdige Netto-Null- und Übergangspläne durch das Management von Restemissionen zu ergänzen. Die Absicherung gegen Preisschocks bei hochwertigen Zertifikaten – insbesondere bei Removal-Zertifikaten, bei denen die Nachfrage das Angebot bereits schnell übersteigt – wird die entscheidende Strategie für 2026 sein.“
Der Carbon Markets Buyer Guide von South Pole bietet einen vorausschauenden Blick auf die Veränderungen, die 2026 und die Folgejahre prägen werden. Er ermutigt Käufer, einen glaubwürdigen Pfad zu Netto-Null unter Verwendung des (sobald finalisierten) SBTi-Standards zu etablieren, die langfristige Versorgung durch mehrjährige Verträge zu sichern, die Beschaffung an neuen Integritätsstandards auszurichten und ihren Ansatz transparent und aussagekräftig zu kommunizieren.
Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier.
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Seit 2006 ist South Pole ein vertrauenswürdiger Partner und Berater für Regierungen, öffentliche Organisationen und führende Unternehmen auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung. South Pole betreut über 1.000 Kunden weltweit, und sein globales Team von Expertinnen und Experten hat zahlreiche Fortune-500-Unternehmen dabei unterstützt, umfassende Strategien zu entwickeln, die Resilienz fördern und Klimaschutz in langfristige Geschäftschancen verwandeln.
Im Einklang mit seiner Mission, echten Klimaschutz für alle zu ermöglichen, nutzt South Pole die Kraft der Märkte, um Klimafinanzierung in über 850 Projekte in mehr als 50 Ländern zu lenken. Diese Projekte haben bisher zur Reduzierung von über 200 Millionen Tonnen CO2-Emissionen beigetragen, den Übergang zu kohlenstoffarmen Wirtschaftszweigen in zahlreichen Sektoren beschleunigt und messbare Vorteile für von Klimawandel bedrohte Gemeinschaften geschaffen.
Das Unternehmen wird von namhaften Investoren wie Temasek's GenZero, Lightrock, Corisol und Salesforce Ventures unterstützt.
South Pole ist ein von der Schwab-Stiftung des Weltwirtschaftsforums anerkanntes Sozialunternehmen und strebt im Moment eine globale B-Corp-Zertifizierung an.
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