Die Türkei mit nachhaltiger thermischer Energie aus Erdinneren versorgen
Das Potenzial für geothermische Energie ist in der Region um Salavatlı besonders gross. Die hohen Kosten haben bisher die Entwicklungen dieser Techniken in der Türkei verhindert, besonders weil dafür auch Forschung betrieben werden muss.
generated each year on average, providing an alternative to the burning of fossil fuels
created, boosting local economies with new income streams
by this project, showcasing innovation in sustainable industries
avoided each year on average by capturing emissions and displacing fossil fuels
Das Salavatlı Projekt in der Westtürkei ist das erste geothermische Kraftwerk des Landes, das privatwirtschaftlich entwickelt wurde und durch den Verkauf von CO2-Zertifikaten rentabel funktioniert. Es befindet sich am südlichen Berghang des Aydin Gebirges und erzeugt mit einem Pumpsystem für thermische Flüssigkeiten erneuerbare, geothermische Energie. Die Flüssigkeit wird zunächst durch Bohrungen in den umliegenden Aydin Sultanhisar-Salavatlı Feldern an die Oberfläche gepumpt. Danach durchläuft es einen Wärmetauscher, wo die Flüssigkeit verdampft und mittels Turbine und Generator Strom erzeugt wird. Die nach der Stromerzeugung übriggebliebene Wärme wird an regionale Gewächshäuser geliefert, während die verbleibende geothermische Flüssigkeit wieder in das Reservoir geleitet wird. Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf, der Treibhausgasemissionen vermeidet.
Dieses Projekt beweist die Rentabilität von erneuerbarer Energie in der Türkei und ist ein wichtiges Beispiel für weitere Investoren, die das Potential der Geothermie erkennen. Nebst ökologischen Vorteilen gegenüber Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und den wirtschaftlichen Vorteilen der Förderung erneuerbarer Energien bietet dieses Projekt auch Chancen für die nahe gelegenen Gemeinden, da es den Einheimischen Arbeitsplätze verschafft.